Die Farbe als Präsenz in meiner Malerei








Die Malerei auf Büttenpapier steht meinen zeichnerischen Studien besonders nahe. Sie entsteht unmittelbar aus dem Skizzieren mit Tusche oder Kreide und führt die Beobachtung in einem freien malerischen Prozess weiter.

















In der Begegnung mit Menschen erfasse ich ihre Ausdruckskraft, Haltung und Bewegung mit wenigen, spontanen Setzungen. Während die Skizzen zunächst im Schwarz-Weiß-Bereich bleiben, entwickelt sich in der anschließenden malerischen Arbeit eine Farbigkeit, die aus der Erinnerung und der inneren Vorstellung hervorgeht.












Das Büttenpapier wird so zu einer zweiten Instanz des Sehens: Es hält die ursprüngliche Beobachtung fest und eröffnet zugleich neue bildnerische Möglichkeiten. Manche dieser Arbeiten werden zum Ausgangspunkt für großformatige Leinwandbilder, in denen sich einzelne Figuren, Bewegungen oder Farbkonstellationen weiterentwickeln.


